Der Kulturfilm zwischen Avantgarde und Nationalsozialismus

Eine filmhistorische CD-ROM von Madeleine Dewald und Oliver Lammert
Deutschland 1996

 synopsis 

Ausgehend von unserem Dokumentarfilm "Das Erbe der Bilder", der den Weg des Regisseurs Svend Noldan vom Dada-Künstler zum Propagandisten der Nationalsozialisten erzählt, beschäftigt sich die CD-ROM mit dem Ufa-Kulturfilm (dem Vorläufer des deutschen Dokumentarfilms) als dem Verbindungsglied zwischen der künstlerischen Avantgarde der 20er Jahre (Georg Grosz, John Heartfield, Erwin Piscator, Viking Eggeling, Hans Richter u. a.) einerseits und den Kulturfilmern (Walter Ruttmann, Leni Riefenstahl, Svend Noldan, Wilfried Basse u. a.) andererseits.
Auf der CD-ROM befinden sich neben den kompletten Bio- und Filmografien der 20 Protagonisten über 60 Minuten Filmausschnitte aus 40 Filmen. So kann sich der Betrachter ein eigenes Bild im direkten Vergleich der filmischen Arbeiten machen. Die CD-ROM beginnt mit einem selbstlaufenden Prolog, der in die Geschichte des Kulturfilms einführt, aber abgebrochen werden kann. Danach beginnt der interaktive Teil, in dem man sich zwischen einzelnen Themen und Protagonisten navigieren kann. Innerhalb der einzelnen Biografien befinden sich "links", die es erlauben, zu zeitgleichen Ereignissen oder ähnlichen Entwicklungsphasen der anderen Protagonisten zu springen, und anschließend wieder zur Chronologie der Erzählung zurückzukehren.

 festivals UND PREISE 

dokumentART – Internationales Dokumentarfilmfestival Neubrandenburg
Stuttgarter Filmwinter
Internationales Festival für Dokumentar- und Animationsfilm Leipzig

1. Preis des Kultusministeriums von Mecklenburg-Vorpommern für innovative Projekte (dokumentART Neubrandenburg)


weiterempfehlen