Das Erbe der Bilder

Ein Film von Oliver Lammert und Madeleine Dewald
Deutschland 1995, 16mm, 48 Minuten, Prädikat: wertvoll

Im Verleih von DOCK 43. Verfügbare Vorführformate: 16mm (1 Akt) und DVD

DVD erhältlich bei absolutMedien

 synopsis 

Ein Portrait des Regisseurs und Malers Svend Noldan (1893 - 1978), der vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland Filme machte.
Seine Karriere beginnt 1920 bei der Ufa. Er steht den Dadaisten nahe und dreht Industriefilme. Aber erst nach 1933, als seine Freunde fliehen, stellt sich der eigentliche Erfolg als Filmemacher ein: Svend Noldan arbeitet für die Nazis und ist beteiligt an Hetz- und Propagandafilmen wie "Der ewige Jude", "Sieg im Westen" oder "Triumph des Willens". Nach dem Krieg geht er dahin zurück, wo er angefangen hat: zur Industrie. Seine Freundschaft zu Erwin Piscator, belegt durch den Briefwechsel, überlebte auch die NS-Zeit; zwei, drei Sätze von ihnen über die "problematische Zeit", dann wurde sie von beiden zu den Akten gelegt. Bis 1968 dreht Noldan für BASF Werbefilme - über Schädlingsbekämpfung.

 filmausschnitt 
Das Erbe der Bilder
 festivals 

Duisburger Filmwoche
International Audio Visual Experimental Festival, Arnheim
IDFA, International Documentary Film Festival Amsterdam
Internationales Dokumentarfilmfestival München
dokumentART – Internationales Dokumentarfilmfestival Neubrandenburg
Amascultura International Film Festival, Lissabon/Portugal
Figueira da Foz International Film Festival, Portugal
Stuttgarter Filmwinter
Filmmuseum Österreich: Filmfestival „Ordnung im Ameisenstaat“

 crew 

REGIE, ANIMATION, SCHNITT Oliver Lammert, Madeleine Dewald
PRODUKTION DOCK 43
KAMERA
Martin Heckmann

MUSIK Uwe Buhrdorf, Ulrich Philipp
TON Marc Böhm
ERZÄHLER Matthias Breitenbach
MISCHUNG Stefan Konken, Konken Studios
MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON Stiftung Kuratorium junger deutscher Film, Berliner Filmförderung, HfbK, Hamburg


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